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Maibaum

Hier stellt Ihnen unser Kommandant unser Maibaumaufstellen vor:

Der schönste Maibaum steht in Dünzlau“, so schrieb der DonauKurier erstmals am 03.05.2003.
Eine Zierde für das Dorf soll er sein, und das möglichst das ganze Jahr über. Um diesen Gedanken zu fördern, hatte die Stadt Ingolstadt im Jahr 2003 erstmals einen Maibaumwettbewerb ins Leben gerufen. „Ziel des Wettbewerbs ist“, so das Kulturamt damals in einer Mitteilung, „dass der Maibaum nicht nur eine Eintagsfliege sein soll“.
Der Wettbewerb der Stadt Ingolstadt wurde keine Eintagsfliege und der 1. Platz von Dünzlau im Jahr 2003 war auch kein one-hit-wonder, denn auch 2006, 2008, 2010 und 2012 ging der 1. Platz an Dünzlau.

k-Maibaumsieger

Selbst als zweimal eine andere Ortschaft aus dem Westen gewonnen hatte, weil Dünzlau als Vorjahressieger aussetzen musste, stand in der Zeitung sinngemäß, dass „der schönste Maibaum eigentlich in Dünzlau steht“ bzw. „es nächstes Jahr härter wird, weil Dünzlau wieder teilnehmen darf“. Eine wirklich sehr gute Bilanz, wenn man bedenkt, dass Dünzlau an den Wettbewerben 2004, 2007, 2009,2011, und 2013 nicht teilnehmen durfte und 2005 den 2. Platz belegte.

Zugegeben sind die Dünzlauer durch die Dorfplatzerneuerung im Herbst 2002 und dem im Winter/Frühjahr 2002/2003 geplanten und gebauten Maibaumfundament in einer guten Ausgangssituation.

k-Fundament

Aber auch das Drumherum wurde für den ersten Wettbewerb überarbeitet. So wurde aus dem Helferfest ein Dorffest bei dem sich das ganze Dorf trifft. Das Maibaumaufstellen wird jährlich weiterentwickelt und geplant in der schon traditionellen "Karfreitagsvorstandssitzung".

Beim Dorffest gibt es meist Braten auf der abgesperrten Gabelholzstraße, nur bei Regen wird entweder in die Feuerwehrhalle oder unters Stadelvordach beim „Maxn“ ausgewichen. Die Jugendfeuerwehr verkauft nachmittags Kaffee und Kuchen und abends noch Brezen mit Käse.
k-Maibaumfest

Zusätzlich wird seit 2003 im Sockelbereich des Maibaums ein Rautenmuster mit Jahreszahl eingeschnitzt. Ausgetüftelt und als Arbeitsanleitung niedergeschrieben von Rupert Langmeier jun. ist das Schnitzen seit Beginn Aufgabe von Martin Kiermaier und Christian Meixner mit wechselnden Helfern. Trotz mittlerweile 9-jähriger Erfahrung benötigen die Kameraden hierfür noch 2 Stunden.

Der Gewinner des erstmals 1992 im Schießstand des Schützenvereins herausgeschossenen Wanderpokals wird seit 2003 durch Scheibenhacken am Dorfplatz ermittelt. Dadurch können auch Kinder und Senioren, die noch nie ein Luftgewehr in Händen hielten bzw. nicht mehr halten können, am Wettbewerb teilnehmen.

k-Wetter

Solange es noch geeignete Bäume im Gerolfinger Eichenwald gab (bis einschließlich 2003), sind die Maibäume mit einem Pferdegespann geholt worden. Seit 2004 fährt die FFW in den Stadtwald Neuhau bei Stammham. Für den langen Transport wurde eigens ein Maibaumwagen mit zweitem Drehkranz am Nachläufer und klappbarem Kutschbock gebaut, dessen Deichsel auch für ein Pferdegespann geeignet ist. Ein paar Jahre noch ist kurz nach dem Gabelholz bzw. in Gerolfing umgespannt worden und der Maibaum zog mit Josef Gottsmichs Pferdegespann ins Dorf ein.

Dramatische Szenen gab es 2003, als beim Aufstellen der Maibaum im oberen Drittel abbrach!

k-Abgeknickt

Sofort machte sich ein Trupp nach Gerolfing auf, diesmal aber mit Schlepper anstelle des Pferdegespanns, und kam nach nur 50 Minuten mit dem neuen Maibaum zurück. Die Daheimgebliebenen hatten mittlerweile den abgebrochenen Maibaum abgelassen und Girlanden und Kränze abgenommen. Mit ca. 90 Minuten Verspätung begann dann das Maibaumaufstellen und trotz der Hektik er wurde er doch noch zum schönsten Maibaum von Ingolstadt gewählt.

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